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Mitglied seit Sep 2026
wenn aus freunden kalendertermine werden
„Wir müssen echt mal wieder was machen.“ „Ja unbedingt.“ „Wann kannst du?“ „Also diese Woche gar nicht, nächste bin ich weg, danach eventuell Mittwoch.“ erwachsen sein ist organisatorisch wirklich unnötig kompliziert.
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ghosting nach einem eigentlich guten date
Ein Date kann wirklich nett gewesen sein und trotzdem kein zweites brauchen. Zwei Stunden gute Unterhaltung sind ja kein Vertrag. Gerade deshalb wäre „war schön, aber ich sehe es nicht romantisch“ eigentlich völlig ausreichend.
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wenn jede app irgendwann ein abo wird
Ich habe überhaupt kein Problem damit, für eine gute App Geld zu bezahlen. Bei einem Abo will ich nur das Gefühl haben, dass da auch regelmäßig irgendetwas passiert. Für „macht seit fünf Jahren dieselbe eine Sache“ jeden Monat zu zahlen, fühlt sich für mich einfach komisch an.
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social media löschen und wieder installieren
Ich habe irgendwann gemerkt, dass Social Media im Browser ziemlich gut funktioniert, wenn man es absichtlich etwas schlechter haben will. Nachsehen, ob ein bestimmter Account etwas gepostet hat: geht. Zwanzig Minuten später aus Versehen beim 47. Reel landen: deutlich unbequemer. Für mich ist genau das der Vorteil.
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dinge die man erst mit 30 versteht
Mit 30 ist man erwachsen. Deshalb weiß man natürlich sofort: wie eine Nebenkostenabrechnung funktioniert, welche Versicherung man wirklich braucht und warum die Waschmaschine dieses Geräusch macht. Oder man googelt es eben wie alle anderen.
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der punkt an dem man dating-apps wieder löscht
Bei mir ist meistens Schluss, wenn ich zwar noch swipe, aber eigentlich gar keine Lust mehr habe, mit einem Match zu schreiben. Dann sehe ich die Nachricht, denke „antworte ich später“ und mache die App fünf Minuten später trotzdem wieder auf. Keine Ahnung, was ich in dem Moment noch suche. Wenn Dating anfängt, sich so zu verhalten wie eine App, die ich aus Gewohnheit öffne, lösche ich sie meistens wieder.
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chatgpt für dinge die man sonst selbst macht
Ich frage das Ding inzwischen Sachen wie: „Ich habe Reis, zwei Eier, eine halbe Paprika und keine Lust einkaufen zu gehen. Was jetzt?“ Das ist wahrscheinlich nicht die technologische Revolution, die alle gemeint haben, aber für mich bisher einer der zuverlässigeren Use Cases.
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kein instagram haben
Freundesgruppe: „Hahaha genau du.“ Instagram-Link. „Der ist auch gut.“ Instagram-Link. „Schau den unbedingt.“ Instagram-Link. Ohne Instagram merkt man manchmal, wie viel moderne Freundschaft aus zugeschickten Kurzvideos besteht.
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trinkgeld auf dem kartenterminal
Eigentlich müsste „Kein Trinkgeld“ am Terminal genauso langweilig sein wie „Beleg nein“. Stattdessen fühlt sich der Knopf manchmal an, als müsste danach noch kurz begründet werden, warum man heute persönlich gegen die Gastronomie ist.
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ein abo kündigen das man online abgeschlossen hat
Ich habe schon mehr als einmal eine App gelöscht und mich einen Monat später gefragt, warum dafür noch Geld abgeht. Die App ist weg. Das Abo weiß davon leider nichts. Eigentlich logisch. Im Moment des Löschens fühlt es sich trotzdem kurz wie dieselbe Entscheidung an.
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kleine dinge die den alltag sofort besser machen
Großes Parkhaus, Bahnhofsschließfach oder Fahrrad irgendwo in einer fremden Straße abgestellt? Kurz ein Foto machen. Zwanzig Sekunden Aufwand verhindern später erstaunlich überzeugende Sätze wie: „Ich bin ziemlich sicher, es war hier irgendwo.“
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