12.102 Anträge bis Ende August, nach 3.879 im gesamten Vorjahr. Aus der Zahl allein lässt sich weder „die Jugend ist feige“ noch „die Jugend ist pazifistisch“ ableiten. Sie zeigt erst mal nur, dass das Thema für ziemlich viele plötzlich sehr konkret geworden ist.
Bemerkenswert ist fast mehr, dass offenbar viele Anträge falsch gestellt werden. Aus einem ziemlich formalen Grundrechtsverfahren wird online schnell ein „einfach diesen Text abschicken“-Ding. So einfach scheint es dann doch nicht zu sein.
Wehrpflicht ausgesetzt, Verweigerungsanträge trotzdem massiv gestiegen. Klingt nur so lange paradox, bis man bedenkt, dass schon die Debatte über Wehrdienst und Musterung reicht, damit Leute sich mit der Frage beschäftigen.
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