Ich habe überhaupt nichts gegen einen guten Obstkorb im Büro. Ich würde wahrscheinlich jeden Tag etwas davon essen.
Er wird für mich nur merkwürdig, wenn er in einer Stellenanzeige auf derselben Ebene steht wie Gehalt, Homeoffice oder Urlaub.
Banane: gern.
Gehaltsargument: eher nicht.
Ein Benefit wird für mich interessanter, sobald er im Alltag wirklich etwas verändert.
Mehr Urlaub, Weiterbildung, Zuschuss zur Fahrt oder flexible Arbeitszeit können Geld oder Zeit sparen.
Ein Apfel ist nett.
Die Größenordnung ist nur eine andere.
Benefits:
Laptop.
Wasser.
Arbeitsplatz.
Pünktliches Gehalt.
Irgendwann fehlt nur noch:
Tür zum Büro kann kostenlos benutzt werden.
Bei hybriden Teams haben manche Benefits ein eingebautes Standortproblem.
Obst, Kaffee, Tischkicker oder ein besonders schönes Büro existieren hauptsächlich für Menschen, die dort gerade sitzen.
Je mehr ein Unternehmen remote arbeitet, desto interessanter werden Vorteile, die nicht an eine bestimmte Küche gebunden sind.
Der eine fährt täglich mit dem Zug, die andere mit dem Fahrrad, jemand arbeitet fast nur remote und jemand anderes freut sich tatsächlich über kostenloses Mittagessen. Bei kleinen Benefits ist vielleicht weniger interessant, welches Extra objektiv das beste ist, als ob alle Beschäftigten überhaupt dasselbe brauchen.
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