Die Tasche am Abend schon an die Tür stellen, wenn man morgens früh rausmuss.
Fünf Minuten Vorbereitung fühlen sich abends nach gar nichts und morgens nach unerwartet guter Organisation an.
Ich habe mein Handy testweise auf Graustufen gestellt und war überrascht, wie langweilig manche Apps plötzlich aussehen.
Sie funktionieren exakt gleich.
Nur dieser kleine visuelle Zug in Richtung „noch kurz öffnen“ ist schwächer.
Manchmal reicht offenbar schon ein bisschen weniger interessant.
Tasse in die Küche.
Brief in den richtigen Ordner.
Termin kurz bestätigen.
Manche Aufgaben dauern weniger lang als das dreimalige Denken „das muss später noch gemacht werden“.
Nicht jede Kleinigkeit braucht einen Platz auf der To-do-Liste.
Ein Termin von 15 bis 16 Uhr blockiert selten nur eine Stunde.
Hinweg, Jacke, Parkplatz oder Bus und danach wieder zurück gehören ebenfalls zum Tag.
Wer nur den eigentlichen Termin in den Kalender schreibt, kann einen erstaunlich freien Nachmittag planen, der in Wirklichkeit gar nicht existiert.
Im Wohnzimmer liegen drei Dinge, die eigentlich ins Schlafzimmer gehören, und eins fürs Bad. Eine kleine Sammelbox macht daraus später einen Weg statt vier einzelne. Ordnung kann gelegentlich einfach effizientere Logistik sein.
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