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Bei Produkten mit Barcode ist die Selbstbedienungskasse ziemlich eindeutig. Bei einem Brötchen beginnt dagegen plötzlich eine Bilderkennung durch den Kunden: Körnerbrötchen, Mehrkornbrötchen, Weltmeisterbrötchen oder doch irgendein Aktionsbrötchen. Man wollte bezahlen und macht kurz Produktschulung.
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Mit drei Sachen finde ich Selbstbedienungskassen super. Bei einem vollen Einkaufswagen merke ich dagegen irgendwann, dass ich gleichzeitig scanne, einpacke, Platz auf der Ablage suche und darauf achte, nichts doppelt zu erfassen. Ab einer gewissen Menge vermisse ich plötzlich sehr traditionelle Arbeitsteilung.
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Eine Selbstbedienungskasse muss nicht jeden Sonderfall allein lösen können. Schwierig wird es erst, wenn sechs Kassen gleichzeitig Unterstützung anbieten und genau eine Person Altersfreigaben, Fehlermeldungen und Rückfragen bearbeiten soll. Dann ist nicht der Automat langsam. Die Ausnahmebehandlung ist der Flaschenhals.
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Mit wenigen Artikeln mag ich Self-Checkout, weil ich mein eigenes Tempo habe und nicht noch einmal alles aufs Band legen muss. Dafür bin ich eben gleichzeitig Kunde, Scanner und Einpacker. Der Tausch lohnt sich für mich meistens – nur nicht bei jedem Einkauf.
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Acht Self-Checkout-Kassen sehen nach acht parallelen Kassierern aus. Wenn an drei davon Altersfreigabe, Gutschein und Fehlermeldung blinken und eine einzige Person zuständig ist, wird aus viel Parallelität schnell eine gemeinsame Warteschlange mit mehreren Bildschirmen.
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